GLASBACHTAL

  MÜHLEN UND WASSER IN ALTER ZEIT    ♣ einige längst vergangene Hausmahlmühlen ♣

Aberle Hofmahlmühle

Kronewirts Mühle

Altvogts Mühle

Langbur Mühle

Neubauernhof

 Hausmahlhmühle

Knochenstampfe

Bartleshof Mühle

Die Staumauer im Glasbachtal, zwischen dem Anwesen Aberle-King, und dem so genannten Glashaldenweiher auch “Bobachers Weiher“ genannt, steht eine  zerfallene Staumauer.

Hier wollten die Gebrüder Junghans aus Schramberg, die 1885 bis 1912 große Ländereien auf der Gemarkung von Buchenberg besaßen einen Fischweiher anlegen.

Mit dem aufgestauten Wasser sollte auch eine Turbine, ein kleines Kraftwerk

zur Stromerzeugung betrieben werden.

Die Geschichte der Mühlen und des Wassers war für die Bauern auf dem Brogen seit jeher ein großes Problem, denn diese hatten im Talgrund ursprünglich keinen Besitz. Die gesamten Flächen im Glasbachtal, bis hinauf zum so genannten „Hallerberg“, gehörten zu den drei großen Höfen in Buchenberg, dem Weisserhof, Bartleshof und Jäcklehof. Es gab also nur die Möglichkeit durch Tausch von Feld und Wald, auch durch Heirat an das Wasser und die saftigen Wiesen im Glasbachtal heranzukommen.

Genügend Wasser war damals die Voraussetzung für den Betrieb der Mühlen und mancher Streit wurde um die Rechte für die Benutzung des Wassers ausgefochten.

In vielen Fällen zeigt sich, dass die Mühlen von mehreren Höfen im Wechsel genutzt wurden. In der „Guten alten Zeit“ wurde oft lange um Kleinigkeiten hartnäckig gestritten, damit ein Wasserrecht oder sonst ein weiterer Nutzen anerkannt wurde.

TIPP:  Im Heimatboten 2019         „Die Wege des Buchenberger Wassers“       

          ein Beitrag von Siegfried Kieninger und Konrad Flöß.

          Anlass eine geführte Wanderung am 03. August 2019 vor Beginn des

          Sommerfests des Vereins auf dem Oberen Bartleshof.